Arbeitsgrundsätze und Haltung

Haltung und Arbeitsgrundsätze

  • Augenhöhe, Respekt und Wertschätzung gegenüber der anrufenden Person.
  • Anerkennung, dass die anrufende Person die Expertin ihrer Situation ist – und durch die beratende Person eine punktuelle Begleitung und Unterstützung stattfindet.
  • Die Unterstützung besteht darin, der anrufenden Person nützliche Fragen zu stellen, Erfahrungswerte, Wahrnehmungen und Perspektivenwechsel anzubieten, Wissen bezüglich Verfahren und Methoden zu vermitteln sowie gemeinsam über die Situation zu reflektieren.
  • Das Ziel ist die Stärkung, Erweiterung oder Reaktivierung von Kompetenzen, über die die anrufende Person bereits verfügt.
  • In jedem Konflikt stecken wichtige Informationen – sowohl Erkenntnisgewinne für die Betroffenen als auch Entwicklungsgewinne für Organisation.
  • Harmonie, Versöhnung und vollständige Konfliktlösung sind nicht immer möglich. Es gibt unauflösbare Spannungsfelder und Widersprüche. In diesen Fällen geht es darum, einen Umgang damit zu finden.
  • Der Hauptfokus jeder Konfliktmanagement-Massnahme ist das Schaffen von Klarheit. Vor dem Hintergrund von Klarheit kann Selbststeuerung stattfinden und können informierte Entscheidungen getroffen werden.
  • Jede Konfliktbearbeitung bedeutet die aktive Gestaltung der Kooperations- und Konfliktkultur.
  • Konfliktmanagement braucht Mut – und gibt Entlastung.

Vertraulichkeit

Alle Inhalte werden vertraulich behandelt; die anrufende Person steuert den Grad der Anonymität (Nennen von Namen von Involvierten etc.) und die Tiefe der Offenlegung der Inhalte. Die Kontaktdaten werden nicht weitergegeben oder in irgendeiner Form Dritten zugänglich gemacht.

Qualität

  • Die Beratenden sind langjährig erfahrene und fundiert ausgebildete Konflikt-Coaches und Mediatoren.
  • Sie sind oder waren selbst in Führungspositionen (Linie oder Stab) in kleineren und grösseren Organisationen tätig.
  • Sie verfügen über ein differenziertes Verständnis von Konfliktmanagement, haben das „grössere Ganze“ und relevante betriebswirtschaftliche Aspekte im Blick.

Beratende
Nadia Dörflinger, 1967, Ökonomin, dipl. PR-Beraterin, Prozessberaterin für betriebliche Kooperations- und Konfliktkultur, Supervisorin, Mediatorin, Ausbildnerin für Mediation und Supervision. Jahrelange Führungserfahrung in verschiedenen Branchen und Organisationsarten (Hamilton, Danzas, Suva, Burson Marsteller), umfangreiche Erfahrungen in Grossprojekten (u.a. kommunikative Begleitung der Novartis-Fusion, Aufklärungskampagnen im Gesundheitsbereich). Seit über 15 Jahren Konzeption und Durchführung von Aus- und Weiterbildungen im Bereich Kooperations- und Konfliktkompetenz, sowohl am eigenen Institut als auch inhouse-Trainings. Autorin verschiedener Fachartikeln, Fachbeiträgen in Herausgeberwerken sowie einer Monographie im Kontext Konfliktmanagement. Heutige Tätigkeit: Leiterin SFINC.academy, Kompetenzzentrum für Kooperation & Konflikt.

Transparenz gegenüber Anrufenden

Die Identität der betreibenden Organisation sowie der Beratenden ist transparent. Diese sind auf der www.sfinc.ch namentlich erwähnt.

Ethik

Bei Verdacht auf eine akute Selbst- oder Fremdgefährdung oder Gefährdung durch Dritte weisen die Beratenden auf Massnahmen zum Schutz der Betroffenen ein. Dabei gilt folgendes Vorgehen:

  • Thematisierung des Verdachts mit der anrufenden Person.
  • Zurverfügungstellung von Kontaktdaten externer Fachstellen für eine persönliche Unterstützung und Hinweise auf mögliche betriebsinterne Hilfen.