Projekt „mediation4all“

Konfliktmanagement zu Sondertarifen

Für interessierte Organisationen:

Unbearbeitete Konflikte sorgen in Organisationen für viel Kapitalvernichtung.

Insbesondere für kleine und/oder junge Organisationen können die Folgen und Kosten von unbearbeiteten Konflikten durch die Belastung und beeinträchtigte Zusammenarbeit existenzielle Auswirkungen haben, wie zum Beispiel:

  • Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit, Absenzen und Burnout,
  • Fluktuation, insbesondere Kündigung von Fachkräften,
  • Arbeitsgerichtskosten und Imageschaden (hohe Relevanz für die Rekrutierung von Fachkräften),
  • Qualitäts- und Sicherheitsmängel bis hin zur Sabotage,
  • Verlust oder Einschränkung der Innovationskraft.

Die in solchen Konflikten gefangene unproduktive Energie stellt ein beträchtliches und brach liegendes Einsparpotenzial dar.Auch wenn die Hebelwirkung von unbearbeiteten Konflikten spürbar ist, spielt  das Konfliktmanagement „im beruflichen „Alltagswahnsinn“ häufig nur eine untergeordnete Rolle.

Obschon dieser Umstand jeder Führungskraft bekannt ist und ein entsprechender Handlungsbedarf gesehen wird, fehlt es in vielen Fällen an den finanziellen Mitteln, den zeitlichen Möglichkeiten und teilweise auch am Know-how, um Konflikte konstruktiv zu lösen.

Die Stiftung SFINC.foundation unterstützt das Projekt „mediation4all“, indem sie Organisationen, die bestimmte Kriterien erfüllen, den Zugang zu professioneller Konfliktklärung (Mediation) zu reduzierten Pauschalen ermöglicht.

Folgende Organisationen können von diesen reduzierten Pauschalen profitieren:

  • Handwerks- und Produktionsbetriebe bis zu 15 Mitarbeitenden
  • Start-ups, die jünger sind als 3 Jahre
  • Zewo-zertifizierte Non-Profit-Organisationen mit bis zu 15 Mitarbeitenden

Zu diesem Zweck wird durch die SFINC.foundation ein Pool von Fachpersonen gebildet, die sich für ein solchen Engagement interessieren und für die professionelles Handeln und Qualitätssicherung im Vordergrund steht.

Wann immer also eine zunehmende Spannung, ein absehbarer oder ein vorhandener Konflikt bemerkt wird, kann die berechtigte Organisation zu einer Fallpauschale (= Betrag je Fall) von CHF 350 eine Mediation beantragen. Solange die oben genannten Kriterien erfüllt sind, kann eine Organisation die Fallpauschale beliebig oft in Anspruch nehmen.

Das Beantragen erfolgt schnell und einfach über die Kontaktnahme mit der Projektleiterin, Nadia Dörflinger, nd@sfinc.ch. Sie erhalten einen kleinen Fragebogen, der dabei unterstützen soll, das Anliegen zu skizzieren und anschliessend die richtige Fachperson für die Organisation auszuwählen.

Qualifikation der Fachpersonen

Alle Fachpersonen verfügen über eine fundierte Mediationsausbildung von mindestens 120 Stunden.

Qualitätssicherung

Alle Fachpersonen verpflichten sich, die Berufsregeln für Mediatoren und Mediatorinnen einzuhalten. Einige der Fachpersonen dieses Pools stehen am Anfang ihrer Praxistätigkeit. Sie werden daher im Hintergrund von einem zertifizierten Supervisor, der selber auch in Mediation ausgebildet und langjährig erfahren ist, begleitet.

Vertraulichkeit

Die Stiftung SFINC.foundation und ihre Beauftragten verpflichten sich, sämtliche Informationen, die sie von Ihnen oder Ihren Mitarbeitenden im Zusammenhang mit der Konfliktbearbeitung erhalten, streng vertraulich zu behandeln.

 

Für interessierte Fachpersonen (Fachpersonen-Pool):

Wenn Sie sich für das Projekt „mediation4all“ interessieren und als Fachperson teilnehmen möchten, die die oben genannten Organisationen unterstützen möchte, dann nehmen Sie bitte Kontakt auf mit der Projektleiterin, Nadia Dörflinger, nd@sfinc.ch.

Die Zulassungsvoraussetzungen und die verbindliche Grundlage der Kooperation sind hier beschrieben:

SFINC.foundation mediation4all – Beschreibung für Fachpersonen 1.0

EU-Verhaltenskodex_fuer_Mediatoren(1)